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Unfallanalyse

Bei einem Straßenverkehrsunfall handelt es sich um ein Schadenereignis mit ursächlicher Beteiligung von Verkehrsteilnehmern im Straßenverkehr (öffentliche Straßen, Wege und Plätze). Seine Regulierung ist ein wichtiger Bereich des Verkehrszivilrechts.

Definiert wird ein Verkehrsunfall in Deutschland im Zusammenhang mit einer Straftat (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort) als ein zumindest für einen Unfallbeteiligten unvorhergesehenes plötzliches Ereignis, das im ursächlichen Zusammenhang mit dem Straßenverkehr und seinen typischen Gefahren steht und einen Sachschaden, der nicht völlig belanglos ist, oder einen Personenschaden zur Folge hat.

Je nach beteiligten Verkehrsteilnehmern kann zwischen Autounfall, Motorradunfall, Lkw-Unfall, Fahrradunfall, Fußgängerunfall usw. unterschieden werden, wobei neben einem Alleinunfall des jeweiligen Verkehrsteilnehmers meist auch ein Unfall mit anderen Beteiligten so bezeichnet wird, also zum Beispiel ein Fußgängerunfall mit einem Auto oder Radfahrer passiert sein kann.

 

 

 

 

 

 

Ein als Verkehrsunfall bezeichnetes Ereignis weckt je nach Sichtweise unterschiedliche Assoziationen und führt im Ergebnis - je nach Schweregrad - parktisch immer zu Beschädigungen an Fahrzeugen oder Objekten im Verkehrsraum und nicht selten zu Verletzungen unfallbeteiligter Personen.

Zur Schadenregulierung und Erhöhung der Rechtssicherheit müssen Verkehrsunfälle möglichst genau aufgeklärt werden. Die darauf spezialisierten Unfallanalytiker können Unfallspuren sachgerecht sichern und interpretieren, technische Zustände von unfallbeteiligten Fahrzeugen untersuchen und die daraus gewonnenen Anknüpfungstatsachen in einer Unfallrekonstruktion so zusammenführen, dass auch komplexe Unfallhergänge mit den Mechanismen der Schadenverursachung und Verletzungsmuster umfassend aufgeklärt werden. Mitunter tauchen dabei spezielle Fragestellungen auf, deren Beantwortung ein hohes Maß an Erfahrung und Expertenwissen erfordert.

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